Am gestrigen Samstag nutzte ich das schöne Wetterund fuhr zum Stausee Oberwald.  Dort veranstaltete der  ADAC den  Internationalen Sparkassen Motorboot Grand Prix. Das zum dritten Mal in unmittelbarer nähe zum Sachsenring stattfindende Rennen zumfasste zwei Klassen:

ADAC Motorboot masters

Gefahren wir im Rennboot in moderner Composite-Kontruktion mit Sicherheitscockpit. Für den Antreib des Katamarans sorg ein 995 ccm Mercury 4-Takt-Außenborder mit 60 PS. Damit lassen sich Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erzielen.

Formel ADAC

Die vom dänischen Bootsbauer entworfenen Boote dieser Klasse sind alle baugleich. Damit herrschen die selben Voraussetzungen für alle Fahrer. Über Sieg oder Niederlage entscheidet siomit nur das persönliche Können. Die Katamarane bestehen aus Bootsbau-Sperrholz sowie Glasfaser und werden von einem Tohatsu-Außenborder mit 500 ccm und 40 PS angetrieben.

Je nach Klasse und Renntyp müssen 10-20 Runden auf dem 1000 m  langen Kurs absolviert werden. Durch die baugleichen Boote waren spannende Rennen garantiert. Ein paar Eindrücke finden sich in der Motorsport-Galerie.

Und als kleinen Tipp am Rande: vergesst nie, den Polfilter einzupacken!  Ich hatte natürlich nur die D90 und das Nikon 70-300 VR eingepackt, den Filter allerdings zu Hause liegen gelassen. Das hatte gleich zwei Nachteile: ich konnte nichts gegen die spiegelnde Wasseroberfläche unternehmen und die Belichtungszeiten wurden – trotz abblenden – nicht kurz genug für vernünftige Mitzieher.